Bis heute profitiere ich davon

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STEPHAN FISCHBACHER, IM SEMINAR VON 1992-2001
ABITUR AM CHIEMGAU-GYMNASIUM
HEUTE PFARRER VON WAAKIRCHEN UND VORSITZENDER DES FREUNDESKREISES

1994 bin ich in die 7. Klasse des Seminars eingestiegen. Mein schulischer Erfolg hatte nachgelassen und ich wusste: will ich das Abitur erreichen, muss ich etwas verändern.

Dank Hausaufgabenbetreuung und individueller Lernbegleitung war es mit den schlechten Noten bald vorbei. Zu den Präfekten hatte ich ein sehr gutes Verhältnis, sie sind für mich echte Vertrauenspersonen geworden. In der Gruppe sind wir eng zusammengewachsen. Jeder konnte wachsen und reifen, je nach dem, was ihn interessiert. Bei mir war es der Glaube.

Das kirchliche Umfeld, die Gottesdienste, das gemeinsame Morgengebet, der Kontakt zu führenden Persönlichkeiten aus der Diözese haben mir das Gefühl gegeben: In dieser Kirche bin ich zu Hause. Hier will ich einmal Priester werden. Das Seminar hat meinen Glauben geweitet und in den Kontext einer pluralen Gesellschaft gestellt. Bis heute profitiere ich davon: von den Freundschaften und Kontakten, von der wertgebundenen Erziehung und nicht zuletzt von der musikalischen Ausbildung. Als Jugendpfarrer kann ich auf der Gitarre (fast) jedes Lied begleiten.

POTENZIALE ENTFALTEN

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KARL SCHULZ, IM SEMINAR VON 1977 BIS 1985
ABITUR AM CHIEMGAU-GYMNASIUM
HEUTE STADTRAT IN TRAUNSTEIN UND
SACHGEBIETSLEITER BEIM LANDKREIS TRAUN- STEIN
BEIRAT IM FREUNDESKREIS

Zusammen etwas erreichen, unterschiedlichste Standpunkte zu Wort kommen lassen, Position beziehen und Verantwortung übernehmen – das stärkt die Gemeinschaft ebenso wie das „Selbst-bewusstsein“. Dieses Miteinander, dieses Füreinander ist Grundlage allen Zusammenhaltes! Hier im Seminar konnte ich das Lernen lernen und meine Potentiale entfalten – verankert in den „Quellen“ des christlichen Menschenbildes, wonach Jede und Jeder die gleiche Würde hat und gleichermaßen geliebt wird, der abendländischen Wertekultur sowie der Achtsamkeit vor der Schöpfung. Diese Werte haben mich geprägt, diese Werte habe ich von Jugend an erlebt, diese Werte sind mir ein verlässlicher Kompass geworden und tragen mich bis heute …!

ein wichtiger teil meines lebensweges

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SIMON HUBER, EHEMALIGER SEMINARIST UND SCHRIFT- FÜHRER DES FREUNDESKREISES

Der erste Grund, warum ich als 11-Jähriger ins Seminar eintreten wollte, war die Aussicht, mit gleichaltrigen Jungen zusammen leben und lernen zu können. Im Lauf der Jahre habe ich viele nützliche und interessante Erfahrungen gesammelt. Neben dem schulischen Erfolg konnte ich meine musikalische und handwerkliche Begabung erkennen und fördern. Nach dem Abitur habe ich mich für eine Zimmererausbildung entschieden, und arbeite jetzt als Monteur. Das Seminar ist ein wichtiger Teil meines Lebensweges, ich erinnere mich immer gerne an diese Zeit und pflege noch immer die alten Freundschaften.

Ein Ort zum Finden des eigenen Weges

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ALOIS BEER, RECHTSANWALT, VATER EINES EHEAMLIGEN SEMINARISTEN

Warum ein katholisches Studienseminar? Warum schulbegleitend ein Jungen-Internat?
Als Elternbeirat sowie als Mitglied und Elternvertreter im Vorstand des Freundeskreises habe ich das Studienseminar kennengelernt.
Kirchliche Sozialisation in Zeiten fortschreitender Säkularisation erfordert neue Wege. Wo können Jugendliche, junge Heranwachsende heute noch in ihrem Alltag etwas von der jüdisch-christlichen Tradition der letzten viertausend Jahre seit Abraham erfahren?
Im Studienseminar St. Michael ist dafür ein lebensmäßiger Rahmen vorhanden. Der geregelte Tagesablauf, die schulische Begleitung, die gepflegte Umgebung mit Verweis auf die Schöpfungsordnung, kulturelle Aktivitäten, die Persönlichkeitsentwicklung auf der Grundlage des Glaubens, der Zusammenhalt unter den Buben und jungen Männern und nicht zuletzt die spirituellen Angebote mit den biblischen und kirchlichen Zeugnissen - ein Ort zum Einsteigen, zum Mitgehen, zum Suchen und Finden des eigenen Weges.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

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ZwRSKin ULRIKE PARTL-MAHLENDORF, MUTTER EINES EHEMALIGEN SEMINARISTEN

Das Studienseminar Traunstein bietet Jungen vor allem im schwierigen Alter der Pubertät, der Ablösung vom Elternhaus und auf dem Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeit die Chance eines ganzheitlichen Lernens mit Kopf, Herz und Hand.

Durch den gemeinsamen Tagesablauf und sportliche Aktivitäten wird insbesondere das soziale Lernen befördert. Der Einzelne ist aufgefordert, sich in die Seminar-gemeinschaft einzufinden, seinen Platz  in der Seminarfamilie einzunehmen. Das bedingt, dass er lernt, von sich selbst abzusehen und den Blick auf den Nächsten zu richten, der ihm mit seinen Bedürfnissen begegnet – einem zutiefst auch christlichen Anliegen. Dabei lernt der Heranwachsende insbesondere wichtige Grundkompetenzen menschlichen Zusammenlebens wie höfliches, zuvorkommendes Auftreten und Hilfsbereitschaft.

Darüber hinaus ist im Studienseminar Traunstein besonders das spirituelle Lernen hervorzuheben, das spezifisch auf die Bedürfnisse von Jungen abgestimmt ist. Gemeinsames liturgisches Feiern, in das sich die Jugendlichen je nach Interesse und Begabung unmittelbar einbringen können, die Auswahl jugendgemäßer Texte und Gebete sowie das Einbinden von Musik unterschiedlicher Stilrichtungen eröffnen Jugendlichen das breite Spektrum emotionaler und spiritueller Ausdrucksfähigkeit.

Im ganzheitlichen Lernprozess werden sie unterstützt von den engagierten Präfektinnen und Präfekten, die als Lernbegleiter den Jugendlichen außerordentlich wohlwollend gegenüberstehen und ihnen aus ihrem je unterschiedlichen Blickwinkel heraus helfen, die eigene Welt, den eigenen Kosmos zu erschließen.

Miteinander und Füreinander im christlichen Geist

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IRENE RUSS, MUTTER ZWEIER EHEMALIGER SEMINARISTEN

Seit nunmehr acht Jahren ist unsere Familie mit dem Studienseminar St. Michael verbunden. Neben der engagierten schulischen Betreuung begleiten die Präfekten die Jugendlichen in so wichtigen Jahren ihrer Entwicklung.
Das ‚Miteinander und Füreinander im christlichen Geist‘ ist durch alle Mitarbeiter im Haus spürbar. Wir haben unsere beiden Söhne dem Studienseminar anvertraut.

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